Definition: Social Collaboration

Über die Zukunft von Arbeit und Kommunikation im Rahmen der Digitalisierung.

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Unsere Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Mit dem Megatrend der Digitalisierung halten Begriffe wie Industrie 4.0, SMART Factory, das Internet der Dinge und auch Social Collaboration Einzug in unseren Sprachgebrauch.

Einen großteil unserer täglichen Routineaufgaben wie die Zeiterfassung,  Rechnungsstellung oder auch Lagerverwaltung haben wir bereits automatisiert. Im Rahmen von Industrie 4.0  Projekten werden wir in den kommenden Jahren eine Revolution in der Kommunikation zwischen Maschinen, Menschen und Produktion erleben.

„Die Produktivität des Wissens ist bereits der Schlüssel zu Produktivität, Konkurrenzstärke und wirtschaftlicher Leistung geworden. Wissen ist bereits die Primärindustrie, jene Industrie, die der Wirtschaft die essentiellen und zentralen Produktionsquellen liefert.“ Peter F. Drucker

Unsere Arbeit ist heute in großen Teilen schon reine Wissensarbeit. Dieser Anteil wird sich in Zukunft wohl weiter erhöhen. Die Arbeit in interdisziplinären Teams gewinnt mehr und mehr an Bedeutung, da gerade in den neuen Geschäftsfeldern bereichsübergreifendes KnowHow gefragter ist denn je.

Arbeitsabläufe sind heute nicht mehr abhängig von Ort, Zeit und Raum. Auch die Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Menschen sind heute vielfältiger denn je. Für die Zusammenarbeit können virtuelle Umgebungen genutzt werden, dies ermöglicht es Teammitglieder auf der ganzen Welt einfach, transparent und effizient miteinander zu kommunizieren und zu arbeiten.

Der Begriff Social Collaboration beschreibt in diesem Kontext die vernetzte Zusammenarbeit auf Basis von Internettechnologien.

Wikipedia erklärt Social Collaboration wie folgt:

„Social Collaboration (englisch für gemeinsame und vernetzte Zusammenarbeit), im Unternehmenskontext Social Business Collaboration, seltener E-Collaboration oder Smart Collaboration, bezeichnet pauschal die Zusammenarbeit von Menschen in Projekten, Gruppen oder auch Teams mit Hilfe des Internets und elektronischer Medien. Bei einer solchen vernetzten Zusammenarbeit geht es nicht nur um die rein technischen Fragen, wie beispielsweise die Nutzung bestimmter Plattformen oder spezifischer Kommunikationskanäle. Als Prozess betrachtet handelt es sich auch um eine sozio-kulturelle Entwicklung des Kommunikationsverhaltens und Arbeitsstils der beteiligten Menschen bei der Arbeit an gemeinsamen Projekten. Dies kann man besonders bei der Einführung im Unternehmenskontext betrachten. In dieser Hinsicht unterscheidet sich der Begriff auch von dem eines Enterprise 2.0. “

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